Die Suche nach der perfekten Yogamatte – darauf solltest Du achten

Stärke, Größe, Rutschfestigkeit, Langlebigkeit und Geruch sind wichtige Faktoren, auf die Du bei der Suche nach Deiner perfekten Yogamatte unbedingt achten solltest.

Für Yoga brauchst Du nicht viel Ausrüstung, außer einer guten Unterlage. Eine Unterlage, die Dir genau die Polsterung bieten sollte, um Deine Gelenke zu schonen und Dir auch beim schweißtreibenden Power Yoga genügend Grip bietet. Als professionelle Yoga- und Fitnesstrainerin aus Hamburg verrate ich Dir, wie Du genau so eine Matte finden kannst.

Die richtige Länge und Breite deiner Yogamatte

Du zählst zu den eher zierlichen Personen?! Dann ist dieser Punkt für Dich nicht ganz so wichtig. Bist Du aber größer als 180 cm, dann sind die „Durchschnittsmatten“ für Dich keine gute Wahl. In diesem Fall solltest Du zu den XXL-Modellen greifen, die zwischen 195 und 200 cm lang sind.

Liegt zum Beispiel während der Entspannung (in Savasana), ein Teil Deines Körpers nicht auf der Matte, was entweder heißt Deine Füße oder Dein Kopf sind nicht bequeme gelagert, dann ist Deine Yogamatte zu kurz. Auch während der Übungen (Asanas) gibt Dir eine Matte in Deiner richtigen Größe die Freiheit entspannt und ohne Bewegungseinschränkungen Deine Yogaeinheit durchzuführen.

Wenn Du flach auf der Matte liegst und oberhalb Deines Kopfes und unterhalb Deiner Füße noch 2-3 cm Platz hast, dann hat die Yogamatte genau die richtige Größe für Dich.

Neben der Länge hast Du übrigens auch die Wahl zwischen verschiedenen Breiten. Wenn Du etwas kräftiger gebaut bist, dann hast Du auch hier die Möglichkeit zur XXL-Variante mit einer Breite von 80 cm zu greifen. In der Regel reichen aber die üblichen 60 – 66 cm breiten Matten aus.

Denk an Deine Gelenke – Die richtige Dicke deiner Yogamatte ist sehr wichtig!

Yogamatte-Tipps-Theresa-Kwarteng-Yoga-HamburgWürden wir unsere Asanas ohne Yogamatte ausführen, dann würden unsere Gelenke wohl schnell streiken. Und gerade bei zierlich gebauten Yogis unter Euch würden sicher schnell Eure Handgelenke und Sprunggelenke im abschauenden Hund (Adamuka) unangenehm schmerzen. Damit das nicht passiert, verwenden wir gepolsterte Unterlagen. Doch wie dick muss die Polsterung eigentlich sein?

Yogamatten werden in verschiedenen Stärken angeboten. In der Regel handelt es sich um Stärken zwischen 2 und 6 mm. Die dickeren Matten bieten natürlich die bessere Unterstützung und sind somit für Personen mit empfindlichen Gelenken besonders gut geeignet.

In der Regel reichen jedoch 3 bis 4 mm vollkommen aus. Wenn Du jedoch beruflich oder privat viel reist und auf Yoga im Hotel oder im Hostel nicht verzichten möchtest, dann ist eine dünne Variante die beste Wahl. Denn je dünner eine Matte ist, desto einfacher lässt sie sich einrollen und transportieren. Machst Du hingegen hauptsächlich Yoga zu Hause oder im Studio, dann eignet sich eine dickere Yogamatte.

Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, dann empfehle ich Dir in zwei Matten zu investieren. Eine für zu Hause die etwas dicker ist und Dir eine gute Dämpfung beim Yoga gibt und eine für Yoga im Hotel oder im Studio, die leicht und praktisch für Unterwegs ist.

Vorsicht: Rutschgefahr bei einer Yogamatte mit zu wenig Grip

Beim Yoga ins Schwitzen zu kommen ist gar nicht so ungewöhnlich und vor allem beim Power Yoga fließt nicht nur die Energie, sondern auch der ein oder andere Teilnehmer kommt ganz gut ins Schwitzen. Es kann also nicht schaden, wenn die Yogamatte von Natur aus genügend Grip bietet, damit Du auch bei schweißtreibenden Sessions nicht ins Rutschen kommst.

Es gibt auch die Möglichkeit Dir zu Deiner Yogamatte ein passendes Yogahandtuch zu besorgen. Dieses Tuch ist eine rutschfeste Auflage für die Yogamatte und kann nach einer intensiven Yogaeinheit einfach ab in die Waschmaschine.

Wenn Du also auf der Suche nach der perfekten Matte für Dich bist, dann solltest Du dabei berücksichtigen, welcher Yoga-Typ Du bist. Wenn für Dich der Fokus eher auf Entspannung liegt, dann darfst Du die Rutschfestigkeit Deiner Matte durchaus etwas vernachlässigen. Bist Du hingegen eher der Power-Yoga-Typ, dann ist eine Matte mit guter Rutschfestigkeit ein Muss.

Qualität hat viele Gesichter

Wahl der richtigen YogamatteQualität hat auch bei Yogamatten ihren Preis. Dafür kannst Du dich aber auch (zumindest in den meisten Fällen) über eine hohe Langlebigkeit freuen. Die hängt natürlich auch immer etwas von dem verwendeten Material ab. Bei Matten aus Naturkautschuck kann sich nach einiger Zeit der intensiven Nutzung durchaus ein gewisser Verschleiß zeigen.

Was für mich aber noch wichtiger als die Langlebigkeit ist, ist der Gehalt an Schadstoffen in der Matte. Wenn Dir beim Kauf Deiner Matte ein stechender Geruch in die Nase steigt, dann solltest Du davon unbedingt die Finger lassen! Wer will schon beim Yoga mit giftigen Chemikalien in Kontakt kommen? Zudem könnten sich die enthaltenen Giftstoffe durch die Wärme- und Schweißbildung an Händen und Füßen aus der Matte lösen und über die Haut in den Körper eindringen.
Ich empfehle Dir beim Kauf Deiner Yogamatte auf Prüfsiegel zu achten, denen zu entnehmen ist, dass die Matte auf Schadstoffe geprüft und ökologisch unbedenklich ist. Zudem gibt es Yogamatten die waschbar sind. Achte beim Kauf auf die Beschreibung, hier sollte dann stehen „Waschmaschinen geeignet“. Die Matte sollte auch nur im Schonprogramm und mit einem milden flüssigen Waschmittel gewaschen werden. Lese hierfür die Produktbeschreibung deiner Matte genau durch!

Wenn Du noch mehr Tipps rund um die perfekte Yogamatte benötigst, dann besuche mich doch einfach in meinem Studio im bunten St. Georg!

Ich freue mich Dich auf der Yogamatte zu begrüßen
Eure Theresa